
Der elektrisierende Miguel Montalban ist die Verkörperung von Rock’n’Roll-Ekstase, mit klaren Blues-Einflüssen, die sich in seinen gefühlvollen Vocals und außergewöhnlicher Gitarrenvirtuosität zeigen. Montalban, in Chile geboren und mittlerweile in London ansässig, absolvierte 2013 ein Musikstudium am Conservatory of Jazz Music. Er entwickelte sich zu einem Weltklasse-Gitarristen mit über 150.000 Followern weltweit und tourte mehrfach durch Europa, die USA und Großbritannien. Der preisgekrönte YouTube-Creator (2023) zog 2015 nach London, nachdem er bereits 2013 von Red Bull und TourBus “Chiavi in Mano” als „Beste Alternative Band“ und „Bester Frontman“ ausgezeichnet worden war.
Auf Headliner-Touren in Sardinien und Norditalien, unterstützt und gesponsert von Red Bull Studios London Bridge, produzierte er die Singles „Honesty“ und „Girl“ zusammen mit den renommierten italienischen Produzenten Mario Riso (Rezophonic, Rock TV, Movida) und Olly Riva (The Fire, Rezophonic).
In London stand er an der Spitze des internationalen Busking-Days und wurde durch seine Version von Dire Straits’ „Sultans of Swing“ auf YouTube viral, mit Millionen von Streams weltweit. Rod Stewart bezeichnete ihn aus Los Angeles per Satellitübertragung am Victoria and Albert Museum als „einen der besten Gitarristen Londons“ und Mark Knopfler (Dire Straits) als „absolut exzellenten Musiker“.
Montalban arbeitete zudem mit renommierten Grammy-Produzenten zusammen, darunter Kevin Metcalfe (Queen, David Bowie, Duran Duran, White Stripes) für die Single „Electrifying (Slight Return)“ 2022, sowie Mike Hedges, Haydn Bendall (Vincent Niclo – Sony), Andy Whitmore (Peter Andre, Elton John) und EROC (Grobschnitt, Robin Trower, Gary Moore).
Aktuell arbeitet Miguel Montalban an seinem fünften Album mit dem Power-Trio-Setup Florin Constantin (Drums) und Bruno Pint (Bass). Das neue Werk setzt auf einen gitarrengetriebenen Blues-Rock-Sound, kombiniert mit Hard-Rock-Energie und modernen, eingängigen Riffs – der unverkennbare Stil, der die Band bisher definiert hat.
Wann: 2. Oktober um 20 Uhr
Wo: Rathausscheune Thedinghausen
Der Vorverkauf startet im Herbst.
Es gabe eine Kammermusik mit einem ernsten aber wichtigen Thema zu hören. Das neunköpfige Bremer Namu Ensemble spielte in verschiedenen Besetzungen Kompositionen, die in Theresienstadt entstanden sind.
In den Jahren 1940 bis 1945 war im Konzentrationslager Theresienstadt ein Großteil der im tschechischen Raum berühmten jüdischen Komponist*innen und Musiker*innen interniert. Fast alle wurden in Auschwitz ermordet. Die Komponist*innen und ihre Kompositionen wurden während des Krieges als Propaganda für das Vorzeige-KZ Theresienstadt missbraucht und später für lange Zeit vergessen. Am Konzertabend sind Werke von Rudolf Karel, Pavel Haas, Hans Krása, Ilse Weber, Gideon Klein und Viktor Ullmann zu hören. Moderatorin und Sängerin Katy aus dem Spring führte durch das Programm.
Das 2020 gegründete Namu Ensemble ist mit seiner Besetzung aus neun verschiedenen Blas- und Streichinstrumenten ein junger Bremer Klangkörper, der sich großer Kammermusikwerke annimmt. Die Mitglieder haben es sich zum Ziel gesetzt, unterrepräsentierten Komponist*innen eine Bühne zu geben, die aufgrund ihres Geschlechts oder ihrer Herkunft lange nicht die Aufmerksamkeit bekommen haben, die sie eigentlich verdienen.
Besetzung:
Dähi Kim – Flöte
Dannielle Seiler – Oboe
Susanne Milkus – Klarinette
Oscar Alemany – Horn
Abigail Kirsten – Fagott
Lisa Werhahn – Violine
Hanna Craib – Viola
Elena Tomarchio – Cello
Rodolfo Ventorim – Kontrabass
Katy aus dem Spring - Moderation/Gesang
Der Kulturverein Thedinghausen konnte das Classic Chamber Orchestra unter der Leitung von Ulrich Semrau für ein Kammerkonzert im Schloss Erbhof gewinnen. Dem Publikum ist er als Chefdirigent der Klassischen Philharmonie Nordwest bekannt, die alljährlich mit dem beliebten Neujahrskonzert begeistert. Jetzt hat Ulrich Semrau zusammen mit einigen wenigen Musikern ein Kammerkonzert geben.
Im historischen Renaissancesaal präsentieren die Musiker und Musikerinnen um Ulrich Semrau festliche Kompositionen von Antonio Vivaldi, Tommaso Albinoni, Giuseppe Tartini, Vincenzo Bellini, Francesco Durante und weitere. Mit dem Classic Chamber Orchestra existiert seit einigen Jahren ein Kammerorchester, gebildet aus Solisten und Stimmführern der Klassischen Philharmonie Nordwest.
Das Ziel des Classic Chamber Orchestra ist es, in kleinster Besetzung auf höchstem Niveau zu musizieren. Dabei stehen neben Solokonzerten der Barockmusik auch immer wieder Werke der Klassik und der Modeme auf dem Programm.
Neben Ulrich Semrau traten Oksana Golovko, Joachim Brockes und Eva Telek auf.
Je nach Programm variiert die Besetzung vom Streichquintett mit Cembalo bis hin zum Kammerorchester mit 15 Musikerinnen und Musikern. Höhepunkt der Konzertsaison sind jedes Jahr die Silvesterkonzerte mit namhaften Solisten in der Bremer Glocke. Im Oktober 2017 gastierte das Orchester auf Einladung mit mehreren Konzerten in Polen, Ungarn und der Slowakei und Pfingsten 2023 in der Sartheregion in Frankreich.
Traditionell ist die Klassische Philharmonie NordWest unter der Leitung seines Chefdirigenten Ulrich Semrau zu Beginn eines jeden Jahres mit dem Neujahrskonzert zu Gast in der Lunser Kirche. In diesem Jahr ist das Neujahrskonzert gleichzeitig der Start ins Jubiläumsjahr „30 Jahre Klassische Philharmonie NordWest“.
Auch in diesem Jahr wird die Klassische Philharmonie NordWest wieder in der Besetzung eines Salonorchesters mit Stehgeigerin auftreten. „Das hat uns im letzten Jahr so viel Spass gemacht und so können wir auch viel variabler in der Programmgestaltung sein! Wir haben Schränke weise Literatur für Salonorchester im Archiv und eigentlich passt diese Besetzung für Strauß und andere Komponisten der k. und k. Zeit am besten“, so Ulrich Semrau. Neben Walzern von Johann Strauß werden auch wieder Märsche und Potpourris aus Oper und Operette auf dem Programm stehen.
Seit 10 Jahren, nur unterbrochen durch die Covid-Epidemie, kommt die Klassische Philharmonie Nordwest auf Einladung des Kulturvereins Thedinghausen zu Jahresbeginn nach Lunsen. Das beliebte Konzert mit der Musik der Wiener Klassik bietet immer einen beschwingten Start in das Neue Jahr.
Die Klassische Philharmonie NordWest feiert 2026 ihr dreißigjähriges Bestehen und wird in ihrem Jubiläumsjahr diverse musikalische Highlights setzen. Neben einer Sinfoniekonzertreihe im November, die das Orchester in verschiedene Regionen des Landkreises führen wird, stehen OpenAir Konzerte, Kammerorchesterkonzerte und eine Deutschlandtournee auf dem Terminplan. „Es wird ein abwechslungsreiches und spannendes Jahr für uns und wir freuen uns auf den Start in Lunsen“, so Orchestergründer Ulrich Semrau weiter.
Improtheater bedeutet: Nichts ist vorbereitet, alles entsteht im Moment. Aus spontanen Ideen, Zurufen aus dem Publikum und jeder Menge Einfallsreichtum entstehen Szenen, die keiner vorhersehen kann – mal urkomisch, mal nachdenklich, immer mitreißend. Jede Vorstellung ist ein Unikat, das so nie wieder passieren wird.
Die Schauspielerinnen und Schauspieler von Inflagranti sind Meister*innen darin, Geschichten aus dem Nichts zu erschaffen, Figuren lebendig werden zu lassen und die Zuschauer auf eine Reise voller Fantasie und Situationskomik mitzunehmen.
Ein Abend mit Inflagranti ist beste Unterhaltung für alle, die gerne lachen, staunen und sich überraschen lassen. Wer Lust auf Theater ohne Drehbuch und mit garantiert hohem Spaßfaktor hat, sollte sich diesen Termin nicht entgehen lassen!
Der Abend fand in Kooperation mit Welcome Thedinghausen statt.
Hot’n’Nasty begeisterten das Publikum mit ihrem kraftvollen Mix aus Blues und Rock. Die mehrfach preisgekrönte Band zeigte eine mitreißende Spielfreude, die sich in jedem Ton widerspiegelte. Sänger Robert Collins, Gitarrist Malte Triebsch, Bassist Tim Gressler und Schlagzeuger Dominique Ehlert überzeugten mit musikalischer Präzision und Energie. Die beeindruckenden Gitarren- und Instrumentalsoli im zweiten Set machten das Konzert zu einem besonderen Erlebnis.
Ein gelungener Abend voller Leidenschaft und musikalischer Klasse, der in schöner Erinnerung bleibt.
Die Ausstellung zeigte Skulpturen aus Keramik, Holz und Stein – Ergebnisse eines Resozialisierungsprojekts in der Justizvollzugsanstalt (JVA) Bremen, bei dem ein Team aus elf Künstler*innen gemeinsam mit jugendlichen und erwachsenen Strafgefangenen Skulpturen herstellt.
Seit über 40 Jahren werden in den Bildhauerwerkstätten von Mauern öffnen e.V. die Insassen
von professionellen Künstler*innen angeleitet und bei der Umsetzung ihrer Werke unterstützt. Es entstehen Skulpturen für den privaten und öffentlichen Raum. Bei den Teilnehmern werden kreative Prozesse angestoßen, die zur persönlichen und sozialen Entwicklung beitragen.
Die Ausstellung wurde in Kooperation mit Welcome Thedinghausen organisiert.
Die Programmauswahl brachte eine Konzentration auf die Werke von Johann Strauß und seine Zeit.
Neben einigen Überraschungen standen die Walzerfolgen im Mittelpunkt des Programms. Ebenso waren der Czardas von Monti und Ungarische Tänze von Brahms auf dem Programm.
Ulrich Semrau hat zwar die Einstudierung und die Proben geleitet, war aber in diesem Konzert als Trompeter und Solist dabei.
Die Konzertmeisterin Reka Lelek hat als Stehgeigerin die Führung des Orchesters übernommen.